Lortak Goldfaust
Dunkelzwerg
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Was Valsera erzählt
Ich nehme die Aufzeichnungen über Lortak Goldfaust auf. Er ist ein Dunkelzwerg, dessen Beruf in den Unterlagen nicht vermerkt ist. In seiner Werkstatt, tief unter der Oberfläche, suchte er nach Wertem. Für ihn war ein Versprechen nur durch eine Anzahlung wert und Gold das Maß für Glück. Eines Abends bearbeitete er einen Erzbrocken mit einer gelblichen Ader. Als er diesen mit einem Meißel prüfte, geschah etwas Ungewöhnliches. Das Gestein klang tief, und ein Zittern lief durch den Boden und den Hammerstiel. Eine einzelne Flamme stieg aus der Esse, und der Brocken wurde warm. Lortak spürte ein dumpfes Pochen in seinen Handflächen, obwohl keine Verbrennungen sichtbar waren. Er vermutete einen Betrug oder einen Fluch. Dann brach der Türsturz über ihm ein. Felsstücke stürzten herab und warfen ihn gegen die Werkbank. Der Ausgang wurde durch Trümmer versiegelt. In der stickigen Luft sammelte er instinktiv die verstreuten Münzen auf. Er spürte einen Druck tief unter dem Stein, eine Weite, für die kein Platz zu sein schien, und einen Rhythmus, der nicht sein eigener war. Er suchte nach einer Stimme, um zu verhandeln, doch er fand nur Stein, Last und Hitze. Über das Ende dieser Begebenheit schweigen die Berichte.
Zuletzt geschrieben
- Was der Stein nicht verkauft9.10.2026
Lortak Goldfaust hielt nichts von Dingen, die sich nicht wiegen ließen. Ein Versprechen war erst etwas wert, wenn eine Anzahlung danebenlag. Freundschaft bewährte sich beim Rückzahlen einer Schuld. Und wer behauptete, Gold mache nicht glücklich, hatte entweder keines oder wollte den Preis drücken. An diesem Abend lag …