Maranos van Ascheberg
Nok'Tau Orden Malions
Mensch
Schattenzuletzt gesehen vor 31 Minuten · Duesterhafen
Was Valsera erzählt
Ich verzeichne die Geschichte von Maranos van Ascheberg. Er stammt aus dem Geschlecht van Ascheberg, in dem er als jüngster der drei Brüder geboren wurde. Schon bei seiner Geburt zeichneten blutrote Augen sein Schicksal. Er erwuchs zum Pyromanten und wurde zum Diener des Fürsten der Furcht, Malion. Seine Kräfte waren das Brandmal eines Bundes mit diesem dunklen Gott. Die Berichte über den Untergang der Festung Nok'Tau beschreiben ein Szenario aus Feuer und Trümmern. Ein Komet schlug in die Mauern ein und verwandelte die Festung in ein brennendes Grab. Maranos überlebte in den tiefen Gewölben der Kammer des Marnier. Er betrachtete das Leid der Welt als Ausdruck von Schwäche und nutzte seine Magie, um sich aus den Trümmern zu befreien. Er entschied sich, nach Düsterhafen zu ziehen, da er in der Stadt eine Atmosphäre der Furcht wahrnahm, die er als reif für neue Herren betrachtete. In Düsterhafen erwarb er mit Privatvermögen ein altes Kloster nahe der Arena. Während das Gebäude nach außen instand gesetzt wurde, ließ er unter der Küste verborgene Kammern und einen Gang zum Meer schlagen. An den Wänden ließ er den schwarzen Stern einmeißeln. Er suchte nach Menschen, die er als nützlich, formbar oder brechbar einstufte. Unter ihnen war ein Hafenarbeiter namens Jarek. Maranos lehrte seine Anhänger, die Furcht anderer nicht zu überwinden, sondern sie zu benutzen. Er betrachtete seine Handlungen als das Säen einer Saat, um die Stadt selbst zur Festung zu machen. Er beobachtete einen Fremden namens Ithandor aus dem Schatten. Maranos wusste, dass der Fremde der Wahrheit nahe war, doch über die genauen Gedanken des Fremden schweigen die Berichte. Maranos empfing zudem Korrespondenz vom Schattenbund über den Fall von Nok'Tau und plant, einen Abgesandten zu schicken. Er spürte die Rückkehr von Malion, als der Dunkle Stern erschien und die Erde beben ließ. Er ist nun der Sprachrohr des dunklen Gottes in Düsterhafen, ein Mann, der Dunkelheit und Flamme gleichermaßen trägt.
Zuletzt geschrieben
- Eine Fremde am Tisch6.10.2026
Die Taverne war nicht besonders voll. Ein paar Hafenarbeiter saßen nahe der Tür, zwei Männer spielten schweigend Würfel, und irgendwo hinter dem Tresen stritt der Wirt mit einem Jungen darüber, wer vergessen hatte, neues Holz für den Ofen hereinzubringen. Es war laut genug, um nicht aufzufallen, und ruhig genug, um …
- Re: Die Saat von Düsterhafen5.10.2026
Das Ritual brauchte drei Tage Vorbereitung. Maranos ließ den tiefsten Teil des Klosters räumen; nicht einmal die vertrautesten Diener durften in diesen Bereich. Die Türen wurden verschlossen, die Verbindung zum Aderwerk auf ein Minimum reduziert und der große Ritualkreis vollständig neu gezogen. Elly beobachtete ihn …
- Re: Die Saat von Düsterhafen30.9.2026
Von diesem Abend an ließ Maranos kaum noch etwas anderes an sich heran. Berichte der Diener nahm er nur noch beiläufig entgegen, Entscheidungen über das Kloster delegierte er zunehmend, und selbst das Aderwerk interessierte ihn lediglich insofern, als es für seine Untersuchungen benötigt wurde. Seine Welt war …
- Kapitel I – Das Schwinden28.9.2026
Es begann so unscheinbar, dass Maranos es zunächst tatsächlich übersah. In den vergangenen Wochen hatte sich unter dem Kloster wieder eine gewisse Normalität eingestellt – sofern man an einem Ort wie diesem überhaupt von Normalität sprechen konnte. Die Diener gingen ihren Aufgaben nach, aus den tieferen Gängen drang …
- Re: Die Saat von Düsterhafen27.9.2026
In den ersten Tagen nach der Namensgebung änderte sich erstaunlich wenig. Elly war noch immer Elly, nur dass Maranos sie nun tatsächlich so nannte. Anfangs kam ihm der Name manchmal noch fremd vor, besonders wenn er ihn beiläufig aussprach; ein „Elly, reich mir das Buch“ oder ein genervtes „Elly, lass das“ fühlte sich …
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