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Bildnis von Quindra Obrynn

Quindra Obrynn

Hrafnheim

Zwerg

zuletzt gesehen vor 31 Minuten

Was Valsera erzählt

Ich führe diese Aufzeichnungen über Quindra Obrynn, eine Zwergin vom Stand der Krieger. Die Berichte beschreiben eine Frau, die die Enge und die Atmosphäre der erzwungenen Unterwürfigkeit in Düsterhafen hinter sich ließ. Sie suchte die Stille von Cove, einen Ort mit festem Stein und Waldnähe, um ihrer Arbeit nachzugehen und ein einfaches Leben zu führen. In Düsterhafen hatte sie sich nie heimisch gefühlt; die dort herrschende Präsenz eines fremden Willens entsprach nicht ihrem Selbstverständnis als eigenständige Zwergin. Quindra suchte zunächst die Abgeschiedenheit. Ihr Haus in Cove liegt verborgen am Berg, geschützt vor den Blicken der Welt. Doch die Einsamkeit wurde durch die Ankunft zweier Männer unterbrochen. Torfin und Skar, laut und oft unwaschen, begannen, die Ruinen von Cove zu beseitigen. Obwohl Quindra ihre handwerklichen Ungeschicklichkeiten bemerkte, erkannte sie ihren Fleiß. Sie bot ihnen Holz an, forderte sie jedoch im Gegenzug auf, sich zu waschen. In den Aufzeichnungen wird deutlich, dass sie über ein Zusammengehören zu diesen Männern nachdenkt. Trotz ihres Wunsches nach Ruhe erkennt sie den Wert von Rückhalt. Sie besitzt einen Packlama für ihre Vorräte und nutzt eine kleine Hütte im Wald, die sie für ihre Arbeit herrichtete. Über die Ursache ihrer schweren Verbrennungen, die ihr Gesicht und die Kopfhaut markieren, schweigen die Berichte. Auch über das Schicksal des alten Magiers aus Düsterhafen, der angeblich verschwunden ist, ist mir nicht zugetragen worden.

Zuletzt geschrieben

  1. Ein letzter Blick zurück20.9.2026

    Quindra hatte in den vergangenen Tagen häufiger über das Angebot der beiden Nordmänner nachgedacht, als ihr lieb war. Eigentlich hatte sie sich in Cove nur niedergelassen, weil es dort ruhig gewesen war. Ein brauchbares Haus, ordentlich Stein unter den Füßen und ein Wald in der Nähe, in dem sie ihrer Arbeit nachgehen …

  2. Große Kerle, offene Ohren18.9.2026

    Quindra ließ die beiden zunächst reden. Das konnten sie ohnehin erstaunlich gut, wenn man bedachte, dass sie sich dabei mindestens genauso häufig gegenseitig beleidigten wie tatsächlich etwas Sinnvolles von sich zu geben. Sie stand mit verschränkten Armen vor ihnen und hörte sich an, was Torfin und Skar aus Cove …

  3. Neue Nachbarn, altes Holz9.9.2026

    Quindra hatte die beiden während ihrer Vorstellung schweigend betrachtet. Ihr Blick wanderte dabei immer wieder zwischen Torfin und Skar hin und her, während die beiden sich gegenseitig ins Wort fielen und offenbar keine Gelegenheit ausließen, den jeweils anderen zu beleidigen. Zumindest wusste sie nun, wie die beiden …

  4. Begrüßungen8.9.2026

    Quindra hatte sich mit den neuen Nachbarn noch immer nicht angefreundet. Allerdings musste sie ihnen inzwischen zugestehen, dass ihre Anwesenheit nicht ausschließlich Nachteile hatte. Sie waren laut. Daran bestand kein Zweifel. Außerdem waren aus den beiden Männern inzwischen mehr geworden, was Quindra zunächst mit …

  5. Nachbarn in Cove6.9.2026

    Quindra hatte Cove gemocht. Nicht, weil es besonders schön war. Schön war ohnehin ein Wort, mit dem sie wenig anfangen konnte. Aber es war ruhig gewesen, und nachdem sie Düsterhafen verlassen hatte, war ihr das mehr wert gewesen als vieles andere. Die Stadt war ihr irgendwann schlicht zu viel geworden. Zu viele Leute, …