Torfin Gomirsson
Hrafnheim
Wikinger
Neutralzuletzt gesehen vor 30 Minuten
Was Valsera erzählt
Ich führe dieses Archiv und schreibe auf, was mir über Torfin Gomirsson zugetragen wurde. Torfin Gomirsson stammt aus den rauen, eisverhangenen Landen des Nordens. Als Sohn des Sippenführers Gomir Eisentopf wuchs er in der Härte des Winters und dem Donner des Krieges auf. Von Kindesbeinen an lernte er, im Schnee zu überleben und das Beil zu führen. Doch während seine Brüder sich im Kampf und im Rausch verloren, entwickelte Torfin einen schärferen Blick für das Zwischenmenschliche. Er lernte, Worte, Gesten und Blicke zu deuten. Auf Raubzügen in den Süden kam er mit den Menschen der Städte in Berührung. Er begriff, dass der wahre Schatz nicht in Gold, sondern in Wissen und Einfluss lag. Torfin wurde zu einem Krieger, der die Sprache der Menschen beherrscht. Er lernte, Bündnisse zu schließen, Betrüger zu überlisten und sich aus Schlingen zu befreien, ohne immer zum Schwert greifen zu müssen. In Ratshäusern und auf Märkten wurde er als ein Mann respektiert, der die Schwächen seiner Gegner erkannte und nie unnötig Blut vergoss. Trotz dieser Erfolge suchte Torfin keine Wurzeln in den Städten. Er wollte die Welt verstehen, nach alten Geschichten und verlorenen Eiden suchen. Er glaubt, dass am Ende der Klügste über das Schicksal der Welt entscheiden wird, und wollte darauf vorbereitet sein. Sein Weg führte ihn schließlich weg von den Mauern der Städte, bis er am Waldrand auf Skar Veldirsson traf. Die beiden Wikinger, beide einsam und ohne festen Wohnsitz, begannen gemeinsam zu wandern. Sie fanden ein vergessenes, verfallenes Dorf. Dort begannen sie, eine neue Heimat aufzubauen. Torfin und Skar räumten Trümmer weg, fällten Bäume und reparierten Gebäude. Aus den Ruinen wollte Torfin eine Sippe erschaffen – eine Gemeinschaft für jene, die keinen Platz in den Städten fanden. Es sollte ein Ort für Krieger, Jäger und Handwerker werden, die lieber mit ihren eigenen Händen etwas aufbauen, als ihr Leben hinter fremden Mauern zu verbringen. Die Gruppe wuchs langsam. Hildir, ein Seher, sowie Meridon und Travan schlossen sich ihnen an. Sie arbeiteten Seite an Seite, oft begleitet von den ständigen Beleidigungen und dem trockenen Humor zwischen Torfin und Skar. Quindra Obrynn wurde gefragt, ob sie sich anschließen wolle, lehnte jedoch ab. Torfin Gomirsson ist nun ein Mann, der mit der Axt und dem Wort eine neue Heimat erschafft. Er sucht nach einem Ort, an dem man für einander in den Schildwall tritt.
Zuletzt geschrieben
- Re: [Quest] Drachenfeuer über Minoc11.10.2026
Der Tag in Cove hatte ruhig begonnen. Zwischen den alten Häusern wurde gehämmert, Holz geschleppt und an den Gebäuden gearbeitet, die noch immer darauf warteten, wieder zu ihrem alten Glanz zurückzufinden. Für Torfin und Skar war das inzwischen beinahe Alltag geworden. Wo andere nur morsche Balken und verfallene …
- Neue Dächer neue Wege21.9.2026
Der nächste Morgen begann ungewöhnlich ruhig. Skar war schon früh aufgebrochen, denn die Jagd hatte gerufen. Wie es eben seine Art war, hatte er nicht lange darüber nachgedacht, seine Waffen genommen und war verschwunden. Torfin dagegen war geblieben. Das Dorf wartete schließlich noch immer auf sie, und es gab mehr …
- Holz für die neue Heimat18.9.2026
Torfin sah auf die sauber gestapelten Holzvorräte. Dann sah er zu Skar. „Das nehmen wir.“ Skar grinste. „Siehst du? Ich wusste doch, dass unsere charmante Art irgendwann nützlich sein würde.“ Torfin schnaubte. „Wenn das deine charmante Art ist, will ich deine unfreundliche nicht kennenlernen.“ „Die hast du doch schon …
- Der neue Nachbar9.9.2026
„Ihr seid weit von eurem Gerümpel weg.“ Torfin sah die Zwergin einen Moment lang an. Dann wanderte sein Blick an ihr vorbei zur Hütte. „Gerümpel?“ Skar stellte sich neben ihn und musterte den Eingang. „Sie meint wahrscheinlich dich.“ Torfin drehte langsam den Kopf zu ihm. „Mich?“ „Wer sonst?“ „Du bist derjenige, der …
- Alte Balken und neue Gesichter8.9.2026
Der Morgen war noch jung, als Torfin und Skar wieder damit begannen, sich über die Arbeit herzumachen. Das Dorf hatte ihnen über Nacht nicht verziehen, dass sie beschlossen hatten, es wieder bewohnbar zu machen. Im Gegenteil. Je genauer sie hinsahen, desto mehr Arbeit schien vor ihnen zu liegen. Überall lagen alte …
und 2 weitere im Forum